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Was soll ins Bad?
Kabine für die Ecke, offene Glaswand ohne Tür, Aufsatz für die Badewanne oder ein neues System mit Kopfbrause: Hier geht es direkt zu den Kategorien, in denen Sie Duschen nach Breite, Einstieg und Glas vergleichen.
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Kabinen und Glaswände zum Vergleichen
* Preise laut Händlerdaten inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten laut Händler. Links zum Händler sind Partnerlinks.

Das Glas
Glas im Bad? Auf Art und Pflege kommt es an.
Klarglas lässt das Bad offen wirken, satiniertes oder gemustertes Glas schützt vor Blicken und zeigt Wasserflecken weniger deutlich. Händler nennen oft Sicherheitsglas (ESG), also vorgespanntes Glas, das beim Bruch in kleine Krümel zerfällt. Eine Antikalk-Beschichtung lässt Tropfen leichter ablaufen. Am meisten hilft trotzdem ein Abzieher nach jeder Benutzung.
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Planung, Glas und Technik
Duschen vergleichen: worauf es ankommt
Eine neue Dusche bleibt viele Jahre im Bad, und meist entscheidet der Platz mehr als der Geschmack. Bevor Sie Modelle vergleichen, klären Sie drei Fragen: Liegt der Platz in einer Ecke, in einer Nische zwischen zwei Wänden oder in der Badewanne? Wie viel Breite und Tiefe sind wirklich frei? Und möchten Sie durch eine Tür einsteigen oder offen?
Für die Ecke sind Duschkabinen gedacht: Modelle mit zwei geraden Glasseiten, runde Kabinen im Viertelkreis und Fünfeck-Formen. Bei einer Kabine mit Eckeinstieg öffnen zwei Türen diagonal zur Raummitte. Manche Modelle kommen samt Wanne, andere nur als Glasaufbau; was genau dabei ist, steht im Detailfenster.
Liegt der Platz zwischen zwei Wänden, reicht eine Front. Unter Türen für die Nische finden Sie Dreh-, Pendel- und Falttüren sowie Schiebetüren, die keinen Raum zum Aufschwenken brauchen. Wer ganz ohne Tür auskommen möchte, wählt eine Walk-in-Lösung: eine feste Glaswand, oft mit Seitenteil, die das Spritzwasser zurückhält.
Unter dem Glas liegt die Wanne. Sie gibt es aus Acryl, Mineralguss, Stahl-Email oder Keramik, mit höherer Kante oder flach und bodengleich. Für geflieste Böden zeigen wir zusätzlich Rinnen für den Ablauf; alles zusammen steht unter Wannen und Rinnen. Einbau und Abdichtung gehören in die Hände einer Fachkraft, besonders bei bodengleichen Lösungen.
Steht im Bad nur eine Badewanne, ist ein Badewannenaufsatz der kleinste Schritt: Eine Glas- oder Faltwand auf dem Wannenrand hält das Wasser in der Wanne, ganz ohne Umbau.
Zum Schluss das Wasser selbst: Systeme mit Kopf- und Handbrause verbinden beide Brausen und die Armatur an einer Stange oder einem Paneel. Ein Thermostat hält die eingestellte Temperatur, auch wenn anderswo im Haus ein Hahn aufgeht. Den Anschluss an die Leitungen übernimmt eine Fachkraft.
Sie wissen noch nicht, was in Ihr Bad passt? Der Berater fragt nach Art, freier Breite und Einstieg und zeigt die passenden Modelle. Insgesamt finden Sie hier 601 Modelle mit Maßen und Ausstattung aus den Daten der Händler.
Häufige Fragen
Kabine oder Walk-in?
Eine Kabine mit Türen schließt rundum ab und hält Wärme und Spritzwasser besser im Inneren. Eine offene Glaswand ohne Tür wirkt großzügiger und lässt sich leichter reinigen, braucht aber mehr Länge, damit kein Wasser ins Bad gelangt. Den ausführlichen Vergleich lesen Sie im Ratgeber Duschkabine oder Walk-in?
Wie messe ich richtig aus?
Messen Sie Breite und Tiefe an mehreren Stellen, oben, in der Mitte und unten, denn Wände sind selten ganz gerade. Die kleinste Zahl muss im Verstellbereich der Wandprofile liegen, den der Hersteller nennt. Schritt für Schritt erklärt es der Ratgeber Ausmessen: Ecke, Nische, Viertelkreis.
Was bedeutet ESG beim Glas?
ESG steht für Einscheibensicherheitsglas. Es ist thermisch vorgespannt und zerfällt beim Bruch in kleine, stumpfkantige Krümel statt in große Scherben. Ob ein Modell ESG hat und wie dick das Glas ist, steht laut Händler im Detailfenster. Mehr dazu im Ratgeber Glas: ESG, Klarglas und Beschichtung.
Gibt es einen Zuschuss für einen bodengleichen Umbau?
Die Pflegekasse kann Umbauten im Wohnumfeld bezuschussen. Wer Anspruch hat und wie der Antrag läuft, erklärt der Ratgeber Zuschuss der Pflegekasse.
Wie halte ich das Glas frei von Kalk?
Ziehen Sie das Glas nach jeder Benutzung mit einem Abzieher ab; so bleibt kaum Wasser stehen, aus dem Kalk werden kann. Eine Antikalk-Beschichtung lässt Tropfen leichter ablaufen, ersetzt das Abziehen aber nicht. Scheuermittel und harte Schwämme zerkratzen Glas und Beschichtung. Weitere Tipps stehen im Ratgeber Kalk auf Glas: Pflege ohne Kratzer.





